Wie protestiert man sinnvoll gegen die bestehende Weltordnung? (Update)

Ohne Prophet zu sein, waren die Bilder, die die linken Krawallbrüder und -schwestern samt mutmaßlichen Agents provocateurs, den Konservativen beim G20 in HH lieferten, erwartbar. Gesetzt der Fall, die Demoleitungen konnten bei der Planung bis drei zählen, so mussten sie die sich einstellenden dummlinken Aktionen mit einplanen. Sie mussten ferner damit rechnen, dass somit eine ganze politische Richtung mit Schmutz beworfen werden würde, dass die Demos und sonstigen Aktionen im Grunde nur die Begleitmusik für eine Art systemstabilisierenden medialen Hype um die Gewalt von links liefern würden. Das mögen die Aktivistinnen vielleicht zurecht für unfair halten, weil bei einem Fußballspiel auch nicht alle Fans mit den Hools in einen Topf geworfen werden. Absehbar waren die entsprechenden Reaktionen trotzdem und wer zudem eine Demo „Welcome to Hell“ nennt, weiß auch, dass nicht nur Kinder von Traurigkeit von solchen Slogans angezogen werden würden.

Angenommen, die FR liegt mit ihrer Einschätzung richtig, dass die Proteste sich inhaltlich im wesentlichen gegen die bestehende Weltordnung richteten, die Verbindung zu den Inhalten des G20-Gipfels also eher als lose zu bezeichnen wäre, welchen Effekt wollte man erzielen? „Wie protestiert man sinnvoll gegen die bestehende Weltordnung? (Update)“ weiterlesen