Die abstrakte Herrschaft des Geldes und die wirtschaftliche Dynamik I

Während ein paar unentwegte Fans der untergegangenen Sozialdemokratie der 1960er und 1970er Jahre alle paar Wochen Aufrufe zur Neugründung verfassen, siehe z.B hier, verblassen die Fragen nach einer adäquaten Beschreibung der aktuellen wirtschaftlichen Dynamik, die die Politik inzwischen ganz der neoliberalen Theorie gemäß im Schlepptau hinter sich her zieht.

Aus Geld mehr Geld zu machen, kann getrost als Motor der wirtschaftlichen Dynamik angesehen werden, wie sie in der Kurzfassung G-W-G‘ bzw. G-G‘ bei Marx zum Ausdruck kommt. Trotz dieses Rückgriffs auf Marx kann man sich von der Arbeitswertlehre lösen beginnend mit der Überlegung, dass es Geldverwendung schon lange vor dem Kapitalismus gab, und ein ausgebildetes Geldwesen eine zentrale Voraussetzung für die Entstehung desselben gewesen sein dürfte. Anhänger der Marxschen Theorie mögen derweil ihren Aufschrei unterdrücken und einfach einen anderen Gedankengang zulassen. „Die abstrakte Herrschaft des Geldes und die wirtschaftliche Dynamik I“ weiterlesen